Wechsel im Stadtrat - Heinz Endres verlässt nach 27 Jahren den Stadtrat - Paul Nerb rückt nach (28.09.2017)

 

Entscheidung des Stadtrats zu den FBF-Vorschlägen Kellerwald (13.05.2017)

Ein Gutachten vom April 2015 beschrieb verschiedene Mängel auf dem Kellerwaldgelände und kam zu dem Endergebnis, die Kellerbetreiber und Wirte an einer Verbesserung der Situation finanziell zu beteiligen. Eine solche Beteiligung setzt jedoch voraus, dass die Wirte eine entsprechende Finanzbeteiligung erst einmal erwirtschaften können und müssen. 

Im Januar 2017 hat das FBF einen überarbeiteten Antrag eingereicht mit folgenden Punkten:

  1. Sperrung der Ein- und Ausfahrt im Bereich Gottla-Keller/Brauwastl-Keller, genauso wie die Durchfahrt unterhalb des Glockenkellers - Liefer- und Rettungsverkehr sind ausgenommen, 
  2. Neuer Besucherparkplatz vor dem Schützenhaus,
  3. Öffnung mindestens einer Toilette ganzjährig, 
  4. Verkehrsberuhigter Bereich oder Zone 10 km/h im Kellerwald, häufige Kontrollen,
  5. Schaffung einer Abfall-  und Müllsammelstelle zwischen Greif- und Winterbauer-Keller mit Sichtschutz,
  6. Die Keller und Schankstellen sollen das ganze Jahr sauber gehalten werden.

Leider wurde in der Presse und Öffentlichkeit nur über den angeregten Parkplatz gesprochen, die anderen ebenso wichtigen Punkte wurden jedoch permanent ignoriert. Die Emotionen wurden durch die Art der Kommunikation derart angeheizt, dass es zu persönlichen Bedrohungen und Beleidigungen gegenüber dem FBF und dem Stadtrat kam. Und dies, obwohl das FBF demokratische Vorschläge unterbreitet hatte, die in jedem Fall nur durch eine Abstimmung im Stadtrat zu entscheiden sind.

Am Donnerstag, den 11. Mai 2017, war es dann endlich soweit:

Der Antrag wurde mit allen sechs Punkten durch die Verwaltung der Stadt im Stadtrat zur Abstimmung vorgestellt. Mit Ausnahme des Parkplatzes, der nicht realisiert wird, wurden alle anderen Vorschläge angenommen, worüber das FBF sehr erfreut ist.  

Dass es nun keinen Ersatzparkplatz geben wird (Ersatz für die Parkplätze am Schützenhaus und früher auch hinter den Oberen Kellern) ist gelebte Demokratie und kann vom FBF auch als solche akzeptiert werden. Zumal die Stadtverwaltung die vorhandenen Behindertenparkplätze beidseitig vor dem Schützenhaus, sowie die Parksituation in den angrenzenden Straßen erneut prüfen will, um eventuelle Optimierungsmöglichkeiten in diesen Bereichen zu erfassen. 

Das FBF sieht sich in seinen Bemühungen um den Kellerwald bestätigt und ist erfreut, dass der Vorschlag diesmal zeitnah durch die Stadtverwaltung bewertet und zur Abstimmung gebracht wurde. 

Das FBF wird sich auch zukünftig mit Anregungen und Ideen an der Zukunftsgestaltung der Stadt Forchheim aktiv beteiligen. 

Neuer Vorstand (13.03.2017)

Auf der Mitglieder- und Jahreshauptversammlung wählte der FBF eine neue Vorstandschaft. Der Vorstandsvorsitzende, Bernhard Donath, und sein erster Stellvertreter, Werner Grau, wurden im Amt bestätigt. Schatzmeister war und bleibt Peter Staab. Die weiteren Stellvertreter des Vorstandsvorsitzenden sind, wie bisher, Heinz Endres und Paul Nerb. Paul Nerb agiert auch weiterhin als Pressesprecher. Neu gewählt ins Amt der Schriftführerin und Internetbeauftragten wurde Franka Struve. Außerhalb der Vorstandschaft wurden Adolf Schramm und Christian Mahr zum Kassenprüfer gewählt. Metin Karabag ist weiterhin als Migrationsbeauftragter tätig. 

 

v.l.n.r. Peter Staab, Bernhard Donath, Metin Karabag, Werner Grau, Heinz Endres, Manfred Mauser, Adolf Schramm, Franka Struve, Christian Mahr. Nicht im Bild: Dr. Paul Nerb

Antrag zum Thema "Kellerwald" (20.05.2015)

Werter Herr Oberbürgermeister,

in Bezugnahme auf eine eigene Umfrage im Jahre 2014 und in Anlehnung an die Präsentation der Frauen Hahn und Güttler-Opitz vom Planungsbüro Projekt 4 stellt der Freie Bürgerblock Forchheim nachfolgende Anträge bzw. Vorschläge zur Diskussion im Forchheimer Stadtrat zum Thema „Kellerwald“.

a. Die derzeitig gültige Kellerwaldsatzung aus 10/2001 ist zu überarbeiten.

b. Mit Ausnahme der Annafestzeit sollte auch in den Sommermonaten die Zufahrt zu den „oberen      Kellern“ bis zum Parkplatz des Schützenhauses und von den „unteren Kellern“ bis hinter die „oberen Kellern“ ermöglicht werden. Die Zufahrt zu den „unteren Kellern“, vom Greif-Keller bis zum „Brauwastl“ sollte für den Verkehr gesperrt werden.

Begründung:

Wie in der Präsentation am 30.04.2015 vorgeschlagen, sollten die Pächter und Wirte finanziell zur Verbesserung der Kellerwaldsituation herangezogen werden. Dies kann jedoch nur möglich sein, wenn diesen eine ganzjährige Einnahmemöglichkeit gegeben ist. Die in der Umgebung Forchheim’s betriebenen Kellerwirtschaften zeigen, dass bei einer entsprechenden Zufahrt auch ein besserer Zuspruch erfolgt.........

Der komplette Antrag als PDF-Datei

 

Besuch Waldkindergarten Serlbach (20.03.2015)

Am 20.3.2015 besuchte eine Abordnung des FBF den Waldkindergarten der Waldstrolche in Serlbach. Von der Erzieherin Frau Lisa Sandner wurde das pädagogische Konzept erläutert: Förderung der Kreativität durch Meiden vorgefertigter Spielsachen. Verstärkung der Gruppenzusammengehörigkeit aufgrund nur geringer vorgegebener sozialer Struktur. Körperliche Abhärtung durch intensiven Kontakt mit den gegebenen klimatischen Verhältnissen u.a. Für den FBF ist dieser noch neue pädagogische Ansatz interessant und prinzipiell unterstützungswürdig. Die weiteren Erfahrungen dieses ersten und erst seit November 2014 bestehenden Kindergartens in Forchheim sollen verfolgt werden. Schon am 9. Mai 2015 gibt es bei einer Einweihungsfeier eine weitere Möglichkeit, den Kindergarten, seine Philosophie und die Erzieher kennenzulernen.

 

Spende an Kinderschutzbund (21.02.2015)

Am 21.2.15 Überreichte der FBF - auf dem Bild der 1. Vorsitzende B. Donath links und der Kassenwart P. Staab rechts - der 1. Vorsitzenden des Kinderschutzbundes Forchheim Fr. Katrin Wagner - Bildmitte - einen Scheck über € 500. Mit dieser Spende soll das Projekt des Kinderschutzbundes - Gewaltprävention an den Schulen - als eine aus der Sicht des FBF sinnvolle und auch erfolgversprechende sozialpädagogische Maßnahme finanziell unterstützt werden.

 

Anträge für den Haushalt 2015 der Stadt Forchheim (30.11.2014)

Werter Herr Oberbürgermeister Franz Stumpf, werter Kämmerer Gerhard Haagen!

Wie schon in den zurückliegenden Jahren, so hat für den Freier Bürgerblock Forchheim der Schuldenabbau oberste Priorität. Trotz Haushaltskonsolidierung beantragen wir, nachfolgende Maßnahmen im Haushalt 2015 der Stadt Forchheim zu berücksichtigen:

  • Bereits begonnene Projekte und Maßnahmen sind wie geplant zum Ende zu bringen.
  • Alle Lichtzeichenanlagen in der Stadt FO sollen  auf eine zeitgemäße Schaltung  einer ,,Grünen  Welle" nachgerüstet werden und eine zeitnahe Vernetzung mit einem zentralen Rechner erfolgen. Bereits 2014 wurden im HH dafür Mittel bereitgestellt.
  • Auch 2015 soll für Gewerbe und Industrie eine sinnvolle Grundstücksbevorratung sichergestellt werden.
  • Eine besonnene Baulanderschließung für private und soziale Bauvorhaben muss weitergeführt werden. Wir erinnern hierbei an den östlichen Teil des Löschwöhrd-Gebietes, da dies besonders durch seine Stadtnähe attraktiv sein dürfte.
  • Für Gebäude- und Straßenunterhalt, sowie für Sanierung und Neubauten unserer Schulen müssen entsprechende und ausreichende Finanzmittel bereitgestellt werden.
  • Rathaussanierung und Kulturhalle müssen ebenfalls vorangebracht und mit HH-Mitteln ausgestattet werden. Beim Rathausumbau sollte auch der Rathauskeller nicht vergessen werden.
  • Zumindest sollen für Tiefgarage, Paradeplatz und dem entsprechenden Umfeld Planungskosten bereitgestellt werden.
  • Der Neubau unseres  ,,Altenheimes  Katharinenspitals" muss ebenfalls nach dem ,,Stiftungsgedanken" vorangebracht werden,
  • Für den vorgesehenen S-Bahnhalt in Forchheim-Nord sollen rechtzeitig für Pendlerparkplätze Grundstückkäufe geplant werden.

ln der Erwartung, dass unsere Wunschliste nicht zu groß ausgefall ist, verbleibt der Freie Bürgerblock Forchheim

Mit freundlichen Grüßen

gez. Heinrich Endres                                  gez. Manfred Mauser

Sprecher Forchheimer Bürger Forum               Stellvertreter

Der komplette Antrag als PDF-Datei